Robert Alexander Schumann
- 08.06.1810 in Zwickau
- 29.07.1856 in Endenich, heute Bonn
- Universität
- Komponist, Musikkritiker, Dirigent
- 8
- Leipzig, Dresden, Düsseldorf
- psychische Erkrankung
Kurzbiographie
Robert Schumann zählt zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik.
Schon als Kind lernte er Klavier zu spielen und zu komponieren. Dauerhafte Beschwerden an seiner rechten Hand verhinderten eine Karriere als Klavierspieler und so konzentrierte er sich aufs Komponieren.
In einer ersten Phase seines Schaffens verfasste er vor allem Klavierstücke, später komponierte er auch Orchestermusik, Kammermusik, Chormusik, eine Oper und konzertante Werke. Außerdem war er zu Beginn seiner Karriere neben der Musik auch literarisch aktiv und verfasste Gedichte, künstlerische Prosa und Dramenentwürfe. Er strebte eine zukunftsträchtige, poetische Musik an. Allein im Jahre seiner Eheschließung verfasste er 150 Lieder.
In Leipzig gründete er die Neue Zeitschrift für Musik, für die er zehn Jahre lang als Redakteur, Autor und Herausgeber arbeitete. Durch Felix Mendelssohn Bartholdy arbeitete er kurzzeitig als Lehrer am Conservatorium der Musik in Leipzig. Er zog nach Dresden um, wurde dort Chorleiter und schließlich Städtischer Musikdirektor in Düsseldorf, wo er auch eine Begegnung mit Johannes Brahms hatte.
Seine Zeitgenossen empfanden die Musik als zu schwierig. Ihm wurde nachgesagt als Genie begonnen und als Talent sein musikalisches Schaffen beendet zu haben. Seine späteren Werke waren durch eine psychische Krankheit gekennzeichnet. Er unternahm einen nicht erfolgreichen Suizidversuch, indem er von einer Brücke in den Rhein sprang und verbrachte seine letzten Jahre in einer Heilanstalt, wo sich einige Gerüchte um seine Unterbringung ragen.
Heutzutage wird sein Gesamtwerk mehr anerkannt und er gilt als einer der großen Komponisten des 19.Jahrhunderts.
Lebenslauf
- (Uns liegt noch kein Lebenslauf vor)
Familie
Eltern: August Schumann (1773 – 1826), Johanne Christiane Schumann geb. Schnabel (1767 – 1836)
Geschwister: Emilie Schumann (1796 – 1825), Eduard Schumann (1799 – 1839), Carl Schumann (1801 – 1849), Julius Schumann (1805 – 1833)
Lebensgefährt/in: Clara Sophine Schumann geb. Wieck
Kinder: Marie Friederike Elisabeth Schumann (1841 – 1929), Elise Schumann (1843 – 1928), Julie Schumann (1845 – 1872), Emil Schumann (1846 – 1847), Ludwig Schumann (1848 – 1899), Ferdinand Schumann (1849 – 1891), Eugenie Schumann (1851 – 1938), Felix Schumann (1854 – 1879)
Enkel:
Letzte Ruhestätte
Ort: Alter Friedhof Bonn
Art: Ehrengrab
Talente, Besonderheiten, Ehrungen & Mehr
Zitate
"Seine liebsten Freunde gingen ja voran, ich hinterher (unbemerkt), und so war es am besten , gewiß in seinem [Robert Schumann] Sinne!"
Tagebucheintrag von Clara Schumann zitiert nach Ernst Burger 1999
Metadaten
Quellen
Inhalt: Wikipedia
Titelbild Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=507578
Bild links von Adolph von Menzel – Vita Robert Schumann, photo by Michael Sondermann Presseamt Stadt Bonn, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=26545189
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