RoT soll ein Projekt für die ganze Menschheit sein, in all ihrer Vielfalt. Unsere Seite stellen wir trotzdem aktuell nur in unserer Muttersprache zur Verfügung – und das ist Deutsch. Zum einen liegt das daran, dass es sehr viel zusätzliche Arbeit wäre, sämtliche Inhalte auch noch ins Englische und andere Sprachen zu übersetzen. Zum anderen beschränken wir uns momentan bewusst auf den deutschen Kulturkreis. Es gibt so viele Fallstricke hinsichtlich Datenschutz und Gesetzen, das uns ein Hinzuziehen weiterer Länder vermutlich überfordern würde.
Es ist jedoch unsere Absicht, bei entsprechender Reichweite auch in anderen Ländern und Sprachen aktiv zu werden.
Wie es im Leben oft so ist, kommen manche Ideen zeitversetzt in die Köpfe verschiedener Menschen. So gibt es bereits mehrere Plattformen im Internet, die ähnliche Dienstleistungen anbieten wie wir das planen. Natürlich war das im ersten Moment ernüchternd, zumal wir bereits einige Arbeit investiert hatten, als uns das bewusst wurde. Doch wir möchten deshalb nicht verzagen und unser Vorhaben trotzdem fortführen. Denn dass es bereits Angebote gibt, ist ein Zeichen dafür, dass sich die Menschen immer mehr mit dem Thema auseinandersetzen. Außerdem glauben wir fest daran, dass am Ende alle davon profitieren, wenn verschiedene Angebote fortgeführt und stetig verbessert werden. Uns gibt das die Chance, uns auf unsere Alleinstellungsmerkmale zu konzentrieren – allen voran die kostenlosen Angebote und die Archivierungsdauer.
Wir arbeiten stetig an unserem Herzensprojekt und probieren neue Ideen aus. Aufgrund privater Verpflichtungen müssen wir die Arbeit daran leider regelmäßig unterbrechen. Für uns geht es momentan schneller, Dinge und Ideen im laufenden Betrieb auszuprobieren. Das führt dazu, das manche Inhalte noch nicht wie vorgesehen funktionieren oder wieder verworfen werden. Dies bitten wir zu entschuldigen. Es ist ein Problem, das vor allem zu Beginn vermehrt auftaucht und mit der Zeit abklingen wird.
Dies ist temporär. Richtig ist, dass einige Beiträge keine echten sind. Das heißt, dass die Menschen, um die es darin geht, fiktive Personen sind. Dies haben wir am Ende der Beiträge kenntlich gemacht. Auch einige Bilder von hier sind nicht echt.
Hintergrund ist, dass wir ein Gefühl dafür schaffen wollen (auch für unsere eigene Arbeit an der Seite), wie RoT im Laufenden Betrieb aussieht. Jeder soll sich ungefähr vorstellen können, was genau diese Seite bezweckt, wie sie aussieht, welche Funktionen sie bietet und welchen Nutzen er oder sie selbst davon hat.
Sobald mehr und mehr echte Geschichten veröffentlicht werden, werden wir die fiktiven Stories löschen.
Ja, beides ist möglich. Unter „Karriere“ findest du unsere aktuellen Ausschreibungen, falls du direkt ins Team kommen willst. In der Rubrik „Über RoT“ haben wir zudem weitere Möglichkeiten aufgelistet, wie du uns helfen kannst.
Wir bitten jedoch zu bedenken, dass wir aktuell niemanden für seine Arbeit bezahlen können. Gegenwärtig läuft alles aus eigener Tasche und bis sich das ändert wird Zeit vergehen.
Was uns momentan am meisten hilft sind Beiträge. Du kannst uns also besonders gut helfen, indem du das Projekt bekannter machst und uns weiterempfiehlst.
Ja, diese Frage beschäftigt uns auch sehr und ist vermutlich die größte Herausforderung, vor der wir jetzt und auch in Zukunft stehen. Klar ist, dass wir digital arbeiten müssen. Anders wäre die angestrebte Flut an Wörtern und Bildern nicht zu archivieren. Die Basis unseres Vorhabens ist also digitaler Speicherplatz. Davon werden wir immer mehr und mehr benötigen. Im Moment haben wir bei einem Dienstleister hierfür Server gemietet. Dies wird auch erst einmal weiterhin möglich sein, sodass wir für die nächsten Jahre auf jeden Fall genug Kapazitäten haben, um jeglichen Content zu speichern. Auf lange Sicht wollen wir dann eigene Server betreiben. Durch technischen Fortschritt besonders im Speichern von Informationen rechnen wir auch in den nächsten Jahrzehnten bis Jahrhunderten mit ausreichend Kapazitäten.
Das bringt uns zum nächsten Punkt: Der Cybersicherheit. Auch damit ist gegenwärtig unser Dienstleister beauftragt. Außerdem erstellen wir regelmäßig Backups. Unser Schlüsselwort ist an dieser Stelle „Redundanz“. Heißt: Wir wollen langfristig alle Daten gleichzeitig an mehreren Stellen unabhängig voneinander archivieren.
Bleibt also als letzte Krux die Frage: Wie wollt ihr das alles bezahlen? Nun, eben genau aus diesem Grund arbeiten wir auch an einer möglichen Finanzierbarkeit. Im Augenblick sind unsere privaten Aufwendungen dafür ausreichend. In näherer Zeit können wir vermutlich zusätzlich mit Spenden auskommen. Langfristig jedoch werden wir laufend Einnahmen generieren müssen.
Weil Informationen zu diesen öffentlich zugänglich sind und es sich um Personen der Zeitgeschichte handelt. Das macht es leichter, Informationen zu ihnen zu recherchieren und erlaubt uns, den strengen Datenschutzregeln Rechnung zu tragen.
Grundsätzlich planen wir, Beiträge langfristig auf drei Arten zu generieren: Erstens durch Eigenrecherche. Zweitens durch den Auftrag von Hinterbliebenen. Drittens durch Benutzerkontos (o. ä. technische Möglichkeiten), in denen Menschen schon zu Lebzeiten an ihrem digitalen Vermächtnis arbeiten können.
Da sich für die 2. Option noch zu wenig Personen finden, die an uns herantreten und weil wir die 3. Option technisch aktuell nicht umsetzen können, ist die Eigenrecherche die effektivste Möglichkeit, Geschichten ins Archiv aufzunehmen.