Clement, Wolfgang

Geburtsdatum: 07.07.1940
Geburtsort: Bochum
Sterbedatum: 27.09.2902
Sterbeort: Bonn

Wolfgang Clement 

Kurzbiographie

Nach dem Abitur absolvierte Wolfgang Clement ein Volontariat bei der Westfälischen Rundschau in Dortmund. Sein erfolgreiches Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Münster schloss er Tätigkeiten an den Universitäten in Marburg und Bochum an. Er startete auch eine Dissertation, welche er jedoch nicht erfolgreich abschloss. 

Insgesamt war er drei Jahre lang der Chefredakteur der Hamburger Morgenpost, anschließend Chef der Staatskanzlei in Nordrhein-Westfalen, Landesminister für Wirtschaft und anschließend Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen. In seiner Amtszeit als Ministerpräsident sind vier parlamentarische Untersuchungsausschüsse dokumentiert, unter anderem wegen Flugreisen der Landesregierung oder Mitgliedern des Landtages finanziert durch die Westdeutsche Landesbank.

Er wechselte in die Bundespolitik und wurde unter Gerhard Schröder Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit. Seine Politik war gekennzeichnet durch mehrere Konflikte, unter anderem zum Thema Pfand auf Einweggetränkebehälter, dem Ausstieg aus der Atomenergie und der Weltklimakonferenz. In einer Talkshow benannte er eine Missbrauchsquote bei Hartz IV von 10% und mehr gebe. Dadurch wurden Begriffe „Schmarotzer“ und „Parasiten“ geprägt.

Nach seiner Zeit in der Politik war er noch Privatwirtschaft tätig, unter anderem als Kuratoriumsvorsitzender der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. In dieser Zeit kritisierte er auch die SPD in den Medien. Die Tätigkeit als Aufsichtsratsmitglied bei der Konzerntochter RWE sorgte dafür das ein Parteiordnungsverfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Dieses Verfahren endete nach mehreren Instanzen mit einer Rüge. Er trat aus der SPD aus und unterstütze bei den kommenden Wahlen die FDP.

Lebenslauf (durch KI verfasst)

Jahr / ZeitraumEreignis
1940Wolfgang Clement wird am 7. Juli in Bochum geboren.
1960Er legt sein Abitur am Graf-Engelbert-Gymnasium in Bochum ab und beginnt anschließend ein Volontariat bei der Westfälischen Rundschau.
1960–1965Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Münster; 1965 besteht er das erste juristische Staatsexamen.
1965–1968Rechtsreferendariat und wissenschaftliche Tätigkeit am Institut für Prozessrecht in Marburg.
1968–1981Rückkehr in den Journalismus: Er arbeitet bei der Westfälischen Rundschau, steigt zum Politikressortleiter auf und wird stellvertretender Chefredakteur.
1970Eintritt in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).
1981–1986Sprecher des SPD-Bundesvorstands; zeitweise außerdem stellvertretender Bundesgeschäftsführer der Partei.
1987–1989Chefredakteur der Hamburger Morgenpost.
1989Wechsel in die nordrhein-westfälische Landespolitik: Er wird Chef der Staatskanzlei unter Ministerpräsident Johannes Rau.
1990–1995Minister für besondere Aufgaben in Nordrhein-Westfalen.
1993Nachrücken in den Landtag Nordrhein-Westfalen.
1995–1998Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.
1998Am 27. Mai wird Clement zum Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens gewählt. Er folgt auf Johannes Rau.
1999Übernahme des Amtes als stellvertretender SPD-Bundesvorsitzender.
2002Nach der Bundestagswahl wechselt Clement in die Bundesregierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder. Am 22. Oktober wird er Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit.
2002–2005Als Bundesminister ist er maßgeblich an der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik der Regierung beteiligt, insbesondere an den Reformen der Agenda 2010.
2005Mit dem Regierungswechsel scheidet Clement aus dem Ministeramt aus.
2008Nach zunehmenden Konflikten über den politischen Kurs der SPD tritt er aus der Partei aus.
2012–2020Vorsitzender des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Außerdem ist er als Publizist, Redner und Berater tätig.
2020Wolfgang Clement stirbt am 27. September im Alter von 80 Jahren in Bonn.

Quellen: 

Familie

Eltern: Josef Clement (1902 – 1965), Paula Clement geb. Gockel (1902 – 1967)

Geschwister:

Lebensgefährt/in: Karin Clemens, geb. Samulowitz

Kinder: 

Enkel:

Letzte Ruhestätte

Ort: Friedhof Plittersdorf in Bonn

Art:

Talente, Besonderheiten, Ehrungen & Mehr

Absatztext

Zitate

"Herr gib mir Geduld - aber bald"

"Gestalten um nicht gestaltet zu werden"

Metadaten

Quellen

Inhalt: Wikipedia

Landtag Nordrhein-Westfalen, NRW School of Governance und Bundeswirtschaftsministerium. (Stand 24.10.2026)

Titelbild Von Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit – http://www.bmwa.bund.de/Navigation/Presse/fotos,did=15260.htm, Copyrighted free use, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=796689

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