Liszt Ferencz
- 22.10.1811 in Raiding Komitat Ödenburg
- 31.07.1866 in Bayreuth, Königreich Bayern
- Komponist, Pianist, Dirigent, Theaterleiter, Musiklehrer, Schriftsteller
- Lungenentzündung
Kurzbiographie
Franz Liszt war ein prominenter und einflussreicher Klaviervirtuose. Im Alter von sieben Jahren soll er sich selbst beigebracht haben Noten zu schreiben. Er wird als Wunderkind bezeichnet, weil er im Alter von neun Jahren sein erstes eigenes Konzert gab. Mit seinem Vater, der ein strenger Musik-Erziher war, reiste er mehrmals nach England und gab unter anderem Konzerte auf Schloss Windsor. Seine erste eigenen Werke sind Variationen von Diabelli, Rossini und Gaspare Spontini.
Der Tod seines Vaters löste in ihm eine Lebenskrise aus, er nahm nur gelegentlich als Gastkünstler an Konzerten teil und gab Klavierunterricht. In den folgenden Jahren war Liszt auf Wanderschaft zuerst in der Schweiz, anschließend in Italien und weiteren Stationen in Europa. Anschließend ließ er sich in Weimar nieder um dort 18 Jahre lang als Kapellmeister zu wirken.
In den darauffolgenden Jahren lebte er überwiegend in Rom, wo er ein mondänes, teils mönchisches Leben hatte. Außerdem lebte er auch eine Zeit lang im Kloster. Bei seiner letzte Reise zu den Bayreuther Festspielen war er schon schwer starb und verstarb wenige Tage nach der Ankunft in Bayreuth.
Er war einer der produktivsten Komponisten mit einem Gesamtwerk von über 1300 Werken und Bearbeitungen. Die Sinfonische Dichtung und die orchestrale Musik entwickelte er maßgeblich mit. Mit seiner Programmmusik und der Verwendung neuartiger harmonischer und formaler Mittel wurde er zu einem der bekanntesten Protagonisten der Neudeutschen Schule. Er gründete den Allgemeinen Deutschen Musikverein.
Durch sein Wirken bekam er verschiedene Ehrungen, unter anderem wurde er in Österreich in den Ritterstand erhoben und bekam in Rom niedere Weihen und trug seitdem den Titel Abbé.
Lebenslauf
- (Uns liegt noch kein Lebenslauf vor)
Familie
Eltern: Adam List (1776 – 1827), Maria Anna List, geb. Lager (1788 – 1866)
Geschwister:
Lebensgefährt/in:
Kinder:
Enkel:
Letzte Ruhestätte
Ort: Bayreuther Stadtfriedhof
Art:
Talente, Besonderheiten, Ehrungen & Mehr
Zitate
Verflossen Sonntag, am 26. des Monats, dieses in der Mittagsstunde, hatte der neunjährige Virtuose Franz Liszt, die Ehre, sich vor einer zahlreichen Versammlung des hiesigen hohen Adels und mehrerer Kunstfreunde, in der Wohnung des hochgeborenen Herrn Grafen Michael Eszterházy, auf dem Clavier zu produciren. Die außerordentliche Fähigkeit des Künstlers, so wie auch dessen schneller Überblick im Lösen der schwersten Stücke, indem er alles, was man ihm vorlegte, vom Blatt wegspielte, erregte allgemeine Bewunderung, und berechtigt zu den herrlichsten Erwartungen.
Bericht in der Pressburger Zeitung November 1920
Seit 14 Tagen arbeiten mein Geist und meine Finger wie zei verdammte, - Homer, die Bibel, Platon, Locke, Byron, Hugo, Lamartine, Chateaubriand, Beethoven, Bach, Hummel, Mozart, Weber sind alle um mich herum. Ich studiere sie, betrachte sie, verschlinge sie mit Feuereifer; überdies übe ich 4 bis 5 Stunden (Terzen, Sexten, Oktaven, Tremolos, Repetitionen, Kadenzen etc. etc.) Ach! Sollte ich nicht verrückt werden, wirst du einen Künstler in mir wiederfinden!
Brief an Pierre Wolff nach Besuch eines Wohltätigkeitskonzertes über seine Musikbegeisterung
Metadaten
Quellen
Inhalt: Wikipedia
Titelbild von Albert, Joseph – ImageZeno.org, ID-Nummer 20001843656, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=64876414
Bild links von Franz Hanfstaengl – Ursprung unbekannt, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=741984
Verifizierung
Beitrags-Nr.
Helfen Sie uns!
Kennen Sie die hier genannte Person oder haben Sie weitere Informationen zu dessen Biographie? Dann teilen Sie uns dies gern mit.
Unter Kontakt haben Sie die Möglichkeit, uns eine Nachricht zu hinterlassen.
Wir nehmen so schnell wie möglich Kontakt zu Ihnen auf und besprechen mit Ihnen, wie wir die zusätzlichen Inhalte in diesen Beitrag einpflegen können.
Unser Dank gilt jedem, der uns hilft, dieses Archiv zu erweitern.